Fünfte Exkursion im Jahr 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

heute erhalten Sie die Einladung zu unserer nächsten Exkursion zum Kloster Kamp und nach Moers.

  • Am Donnerstag, den 24.08.2017, fahren wir mit einem Reisebus der Firma  Lennartz zur Besichtigung des Klosters Kamp nach Kamp-Lintfort und anschließendem Besuch des Schlossmuseums und der Altstadt nach

Kloster Kamp

Am 23. Januar 1123 wurde von Friedrich I., Erzbischof von Köln, die Stiftungsurkunde für das Kloster ausgestellt und dieser beauftragte seinen Bruder Arnulf aus dem Zisterzienserkloster Morimond in Frankreich, das Kloster zu gründen. Heinrich, ein weiterer Bruder, machte sich mit einer Gruppe von 12 Mönchen auf den Weg an den Niederrhein.

Am 31. Januar 1123 (nach dem Julianischen Kalender 1122) wurde das Kloster errichtet. Die Mönche brachten unter anderen Reliquien auch ein Stück der Schädeldecke der Heiligen Agatha mit, die heute noch in der Klosterkirche aufbewahrt wird. Papst Innocenz II. bestätigte die Stiftung der „Abtei Camp“ 1139. Laut Regel des Zisterzienserordens musste jedes Kloster einen eigenen Weinberg besitzen, den Kamp als Weingut in Moselweiß bei Koblenz besaß. Nachdem sie das Gut 1355 wegen finanzieller Schwierigkeiten verkaufen mussten, legten die Mönche im Süden der Kirche einen Weinberg an. In einer Chronik von 1483 ist mehrfach über diesen Wein zu lesen, dass er mit Reizen gegeizt haben soll: „Der Kamper Wein bereitet am Tisch nur Pein“ (lat.: Vinum Campense non facit gaudia mense).  (Auszug Wikipedia)

Museum im Schloss Moers

Sie hatte kein Glück mit ihren Männern: Gräfin Walburgis von Neuenahr-Moers. Ihren ersten Mann köpften die Spanier, der zweite kam bei einer Pulverexplosion ums Leben. Vor rund 400 Jahren lebte die Gräfin im Moerser Schloss. Heute empfängt sie die Museumsbesucher und geleitet sie als Projektion durch die neue Dauerausstellung des Grafschafter Museums.

Das Museum befindet sich in der ehemaligen Wasserburg der Grafen von Moers, einer der ältesten im Rheinland erhaltenen hochmittelalterlichen Ringburganlagen. Das Schloss wurde in den vergangenen Jahren saniert und um einen Anbau erweitert. Mit der Erweiterung erwarten die Besucher neue Attraktionen: Bei den Bauarbeiten wurden nicht nur mittelalterliche Verteidigungsmauern mit Schießkammern und Schießscharten entdeckt, sondern auch ein Lehmkuppelofen aus der Zeit um 1200.

Er ist im neu zugänglich gemachten Ausgrabungsbereich zu entdecken. Neben der Geschichte des Schlosses und der Kultur- und Alltagsgeschichte der Region zeigt das Museum auch eine historische Puppenstubensammlung und Sonderausstellungen.

Zum Museum gehört die mittelalterliche Spiel- und Lernstadt im Grafschafter Musenhof neben dem Schloss. Sie kann in Rahmen von Führungen und zu gesonderten Öffnungszeiten besucht werden. (Auszug aus dem Internetauftritt des Museums)

Ablauf der Exkursion:

Um 08.30 Uhr fahren wir ab Mönchengladbach-Rheydt Hauptbahnhof, Haltestelle für Reisebusse und ab 08.45 Uhr ab Überlandbahnhof Mönchengladbach nach Kamp-Lintfort. Dort beginnt um 10.00 Uhr  eine 2stündige Führung durch die Abteikirche, die Klosteranlage mit einem Blick in den Barockgarten und die Schatzkammer.

 Danach geht es ins Refektorium mit Ausblick in einen netten Garten, wo uns eine frische Gemüsesuppe mit Fleisch, Brot und ein Mineralwasser serviert werden.

Anschließend fahren wir gegen 13.30 Uhr mit dem Bus weiter nach Moers.

Um 14.15 Uhr beginnt im Schloss eine Museumsführung, gefolgt von einem Cafébesuch (incl. einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen) und einer Altstadtführung (zusammen ca. drei Stunden). Um 17.30 Uhr ist die Rückfahrt angesetzt. Gegen 18.30 Uhr werden wir zurück am Überlandbahnhof in Mönchengladbach/ bzw. gegen 18.45 Uhr am Hauptbahnhof in Rheydt sein.

Der Teilnehmerpreis von  42,00 € (ohne Mittagessen 36,–€) pro Person deckt die Fahrtkosten, die Eintritte mit den Führungen, das Mittagessen und den Cafébesuch ab.

Wer im Kloster Kamp nicht am Mittagessen teilnehmen möchte gibt dies bitte bei der Anmeldung an. Es wurde das Restaurant „Haus Bieger“, direkt neben der Kirche empfohlen. Auch in der „Alten Schmiede“ am Abteiplatz ist eine Einkehr möglich.

Anmeldungen ab  sofort bei Karin Heithausen (Telefon 02161/541758).

 

Mit freundlichen Grüßen

Karin Heithausen                Fred Voiß                  Bernhard Mackenberg

 

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